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KIVOscanWebsite-Prüfung

Ich betreü 40 Kundenwebsites. Wie gehe ich das an?

Nicht Seite für Seite, sondern nach Befundlage sortiert. Zuerst alle Domains prüfen, dann nach dem schwersten Befund gruppieren, dann in dieser Reihenfolge anrufen. Die meisten Kunden brauchen dieselben zwei Handgriffe.

Die Reihenfolge, die sich bewährt

Der Fehler ist, mit dem wichtigsten Kunden anzufangen. Sinnvoller ist es, nach Aufwand und Schwere zu sortieren:

  • Alle Domains prüfen und die Ergebnisse in eine Tabelle legen.
  • Nach schwerstem Befund gruppieren. Erfahrungsgemäß fallen die meisten Kunden in zwei oder drei Muster.
  • Für jedes Muster einen Standardtext an den Kunden vorbereiten. Der Aufwand pro Kunde sinkt damit auf Minuten.
  • Erst dann anrufen, und zwar die Gruppe mit dem schwersten Befund zuerst.

Die zwei häufigsten Muster

In der Praxis dominieren zwei Fälle, und beide sind schnell erledigt:

  • Ein Chat-Widget ohne KI-Hinweis. Lösung: Begrüßungstext ändern, fünf Minuten je Kunde.
  • Ein Dienst fehlt in der Datenschutzerklärung. Lösung: Abschnitt ergänzen, zehn Minuten je Kunde.

Was Sie im Kundengespräch nicht sagen sollten

Vermeiden Sie Formulierungen, die einen Verstoß behaupten oder rechtliche Gewissheit zusagen. Das erste ist eine rechtliche Bewertung, die Ihnen nicht zusteht, das zweite ein Versprechen, das Sie nicht halten können.

Tragfähiger ist: "Wir haben auf Ihrer Seite folgende Dienste gefunden. Der hier ist möglicherweise von den Transparenzpflichten berührt. Wir schlagen vor, den Hinweis zu ergänzen. Für eine verbindliche Bewertung müsste ein Anwalt draufschaün."

Wichtig. Der Adressat der Norm ist Ihr bestes Argument im Kundengespräch. Bei Art. 50 Abs. 1 ist es der Anbieter des Widgets, nicht Ihr Kunde. Wer das weiß, wirkt kompetent und macht keine Angst.

Was noch nicht geht

Der Agenturzugang mit Sammelansicht, Weißmarken-PDF und CSV-Ausgabe ist gebaut, aber noch nicht buchbar. Bis dahin lässt sich jede Domain einzeln prüfen.

Passt dazu

Stand dieses Artikels: 2026-08-01. Er erklärt die Rechtslage allgemein und bewertet keinen Einzelfall. Warum das kein Rechtsrat ist.

Und wie sieht es auf Ihrer Website aus?

Eine Prüfung zeigt in unter einer Minute, welche Dienste dort tatsächlich eingebunden sind. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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